Traumatherapeutische Methoden

Ein Trauma – egal ob ein lebensveränderndes Ereignis oder ein eher unscheinbares Erlebnis, das dennoch psychische Spuren bei Ihnen hinterlassen hat – ist vergleichbar mit einer Datei, die Sie bisher nicht in einem passenden Unterordner ablegen konnten. Jedes Mal, wenn Sie Ihren Computer einschalten, finden Sie sie auf Ihrem Desktop und sehen sich wieder mit der traumatischen Situation konfrontiert. 

 

Zentrales Element der EMDR-Therapie ist die bilaterale Stimulation: Mit Ihren Augen folgen Sie meinen Fingern, während ich meine Hand abwechselnd nach rechts und links bewege. Die Augenbewegungen sind mit den Vorgängen im REM-Schlaf vergleichbar – der Phase des Schlafes, in der wir die Geschehnisse des Tages verarbeiten. Auf diese Weise begeben Sie sich erneut in die Situation, die Sie noch immer belastet, aber dieses Mal aus sicherer Entfernung und in meiner Begleitung. Im weiteren Verlauf unserer gemeinsamen Arbeit verblasst die belastende Erinnerung Stück für Stück und die Symptome des Traumas werden aufgelöst. Sie lernen, mit den alten traumatischen Erinnerungen und Gedanken umzugehen und können eine neue, angemessenere Perspektive auf das Geschehen entwickeln.